Etappen bis zum neuen Transitlager

Milestones

Dass sich das Gebiet Dreispitz weiterentwickelt, ist nichts Neues: Vor über 100 Jahren diente das Gebiet noch als Materiallagerplatz. Über die Jahrzehnte wurde es zu einem Waren- und Zollfreilager weiterentwickelt; heute ist es ein für die Region Basel wichtiges Gewerbeareal.

 
 

Dezember 2014

Fokussiert auf Teilgebiete

Die vier Planungspartner, die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Gemeinde Münchenstein sowie die Christoph Merian Stiftung als Grundbesitzerin, sind aufgrund von Wirtschaftlichkeitsüberlegungen überein gekommen, sich bei der Transformation Dreispitz auf Teilgebiete des Areals zu konzentrieren. Basis dafür bildet weiterhin die Entwicklungsvision aus dem Jahre 2002. Auf die ursprünglich vorgesehene Zweite Planauflage wird verzichtet.

Die Planungspartner halten an der Grundidee einer gemeinsam getragenen Transformation des Dreispitz fest, eignet sich doch gerade das heute weitgehend versiegelte Dreispitzareal besonders gut für eine umweltschonende städtebauliche Verdichtung. Der Quartierplan Kunstfreilager hat den Beweis erbracht, dass die Transformation für Stiftung und Gemeinwesen sinnvoll und zukunftsweisend ist.

Auch mit dem Fokus auf Teilgebiete spielen weiterhin übergeordnete Rahmenbedingungen eine Rolle, insbesondere Verkehrs- und Umweltaspekte. Wie diesen Rahmenbedingungen in einer Planung mit Teilgebietsbezug konkret Rechnung getragen wird, werden die Planungspartner gemeinsam prüfen. Dabei wird der Realisierung eines Tram Dreispitz eine zentrale Funktion zukommen, um die hohen Entwicklungspotenziale auf dem Dreispitz erschliessen zu können.

Quelle: www.dreispitz.ch, 16.12.2014
 

Januar 2013

Einbezug der Partner

Da sich der Dreispitz über die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit der Gemeinde Münchenstein erstreckt, ist eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten sehr wichtig. Die Entwicklung wird partnerschaftlich vorbereitet und von der Grundbesitzerin Christoph Merian Stiftung gesteuert. Sie verfolgt mit der Entwicklung im Dreispitz langfristige Ziele und engagiert sich für deren Nachhaltigkeit.

Die Christoph Merian Stiftung erkennt Konflikte und sucht rechtzeitig nach kreativen und nachhaltigen Lösungen. Sie respektiert die bestehenden Beziehungen mit den jetzigen Baurechtsnehmern. Sie bringt deren Anliegen mit denjengen von Münchenstein, den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sowie der Christoph Merian Stiftung nach Möglichkeit in Übereinstimmung. Dort wo das nicht möglich ist, wird transparent und klar entschieden, nach vorgehender Beratung und Ausschöpfung der vorgegebenen Mitwirkungsinstrumente.
 

Juli 2012

Wien-Strasse und Trameinführung sind nächste Etappen

Bis 2015 sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, die zur Entwicklung der Wien-Strasse nötig sind: Dort besteht ein grosses Verdichtungspotenzial. Zudem wird gegenwärtig geprüft, ob mittelfristig das Tram via Wien-Strasse durch den Dreispitz geführt werden kann.
Auch in Zukunft wird der Dreispitz ein attraktiver Arbeitsort für die bereits ansässigen, aber auch für neue Unternehmen sein. Über 6000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Dies wird vor allem über Neunutzungen und Verdichtungen in den Arbeitsgebieten Basel Mitte sowie Münchenstein Mitte angestrebt.
 

2005

Freilager als erste Entwicklungsetappe

Die Entwicklung des Dreispitz wird sich in einer ersten Phase auf den Schwerpunkt Freilager konzentrieren. Im Freilager will die Christoph Merian Stiftung den Quartierplan umsetzen und damit nicht nur kulturellen Nutzungen eine Heimat bieten, sondern auch Dienstleistungen, gewerbliche Nutzungen und Wohnen ermöglichen. Durch Umnutzungen und Neubauten werden Wohnungen für Menschen erstellt, die einen urbanen Lebensstil bevorzugen. Zum Naherholungsgebiet Brüglingen soll eine attraktive Verbindung geschaffen werden.
 

2002

Schrittweise Entwicklung

Der Vision des Architekturbüros Herzog & de Meuron aus dem Jahr 2002 folgend,
werden die Entwicklungsgebiete des Dreispitz zu einem offenen und attraktiven Stadtquartier
umgewandelt.

Auf der Basis der Vision werden nun konkrete Umsetzungen entwickelt, die anschliessend in detaillierte Bebauungsvorlagen münden werden. Beim Freilager ist dieses schrittweise Vorgehen – von der Vision über Quartierplanungen hin zur Objektplanung – exemplarisch nachzuvollziehen.